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Generalsanierung mit System: Raus aus Gas und vieles mehr

generalsanierung wien nachkriegshaus

Wer durch Wien spaziert, kennt die klassischen Eckhäuser aus der Nachkriegszeit. Baujahr irgendwann nach dem Krieg, solide, pragmatisch und ein wenig unscheinbar. Die Herausforderungen für Eigentümer:innen sind überall im Altbau gleich: Die Energiekosten steigen, die Heizsysteme sind veraltet und die Dämmung könnte besser sein. Abhilfe schafft eine Generalsanierung.

Das von uns betreute Projekt stammt aus den Jahren 1959 bis 1960 und umfasst 24 Wohneinheiten auf sechs Geschoßen. Es ist kein Gründerzeithaus mehr, aber das Thema Altbausanierung trifft dennoch voll zu. Die baukult ZT GmbH, Käferhaus GmbH und GH Bauphysik GmbH haben für das Objekt ein umfassendes Sanierungskonzept entwickelt, das zeigt, wie Bestand nachhaltig erneuert werden kann.

Möchten Sie auch ein Sanierungskonzept für Ihre Altbau-Immobilie? Melden Sie sich bei uns!

Generalsanierung: vom Keller bis zum Dach

Die Generalsanierung reicht vom Keller bis unters Dach – Fenster ausbauen, neue einbauen, Fassaden dämmen, Brandwände modernisieren, Kellerdecken isolieren, Dachflächen sanieren.
Wo möglich, werden Loggien neu gebaut und Balkone ergänzt. Im Innenhof soll Grün wachsen, ein Hausbaum und Pflanzen an Rankgerüsten. Alles ist Teil eines Konzepts für bessere Luft und besseres Klima, auch im Kleinen.

Noch heizen hier Gasthermen. Jede Wohnung für sich, jede ein kleines, fossiles System. Das soll sich im Zuge der Generalsanierung ändern. Mehrere Varianten liegen auf dem Tisch: Fernwärme, Luft-Wasser-, Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen.

Sie planen eine Haussanierung und brauchen einen validen Kostenplan? Machen Sie mit beim neuen, geförderten Projekt “Gründerzeithaus-Sanierungsrechner”. Im Jänner 2026 geht es los!

Zwei Wege aus dem Gaszeitalter

Technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten erscheinen zwei Lösungen:

  • Fernwärme, weil der Anschluss an das bestehende Netz nur rund 30 Meter entfernt liegt und geringe Investitionskosten verursacht.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefensonden, die zwar höhere Anfangskosten mit sich bringt, langfristig aber als effizienteste und CO₂-freie Lösung gilt – inklusive der Möglichkeit, im Sommer passiv zu kühlen.

Beide Systeme werden einer detaillierten Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen. Der Vergleich zeigt: Über einen Zeitraum von 20 Jahren erweist sich die Wärmepumpe als günstigste nachhaltige Energiequelle.

Wärme im Winter, Kühlung im Sommer

Neben der Heizenergie spielt auch die sommerliche Überwärmung eine Rolle. Außenliegende Verschattung, Fußbodenheizung mit Kühlfunktion und ein Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung sorgen künftig für mehr Wohnkomfort und geringeren Energieverbrauch. Wo eine zentrale Lüftungsanlage baulich nicht umsetzbar ist, werden dezentrale Lösungen für die Generalsanierung geprüft.

Generalsanierung: Förderungen abholen!

Wird das Projekt umgesetzt, nutzt es die aktuellen Wiener und Bundesförderprogramme für thermische Sanierung und Dekarbonisierung. Beratungen durch unsere baukult-Expert:innen sowie die Hauskunft Wien und die Klima- und Innovationsagentur begleiten die Umsetzung der Generalsanierung. So wird ein klassisches Wiener Mehrparteienhaus der Nachkriegszeit ein Vorbild dafür, wie Klimaschutz im Bestand funktionieren kann.

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